Panoramaweg zur
Sustlihütte (SAC)
Gorezmettlen - Sustlihütte (SAC) - Sustenbrüggli - Gorezmettlen
Wenn man beim Sustenbrüggli mit dem Postauto zum Ausgangspunkt
zurückfährt, kann man die Wanderung deutlich abkürzen. Achtung, das Postauto fährt nur zwei Mal am Tag (2024)!
Ganze Wanderung |
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Kurze Variante |
Ganze Wanderung
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Abkürzung mit Postauto
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ca. 4 1/2 Std. |
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ca. 3 Std. |
Dist: 9,6 km |
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Dist: 4,0 km |
rauf: 858 m |
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rauf: 774 m |
runter: 858 m |
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runter: 136 m |
Anf: T2 |
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Anf: T2 |
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Karte
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Gitzichrummenflue/Gorezmettlen (Postautohaltestelle) (1613 m) - Gemschen (2235 m) - Panoramaweg - Sustlihütte (SAC) (2708 m) - Abstieg West, runter zum Sustlibach - Sustenbrüggli (1907 m) (Postautohaltestelle) - Abstieg zum Talboden - Guferplatten (1744 m) - Alp Hinterfeld (1655 m) - Gitzichrummenflue/Gorezmettlen (Postautohaltestelle) (1613 m)
Sustlihütte (2708 m)
Links sieht man die Sustenpassstrasse.
Wanderbericht
Wanderung vom Dienstag, 3. September 2024
Sustenpassstrasse
Blick in Richtung Wendenhorn (3023 m) bei Sonnenaufgang.
Um 7:30 Uhr machte ich mich auf den Weg zur Sustlihütte. Mein Auto hatte ich auf dem kleinen Parkplatz Gitzichrummenflue/Gorezmettlen (1613 m), dem offiziellen Parkplatz der Sewenhütte, abgestellt. Dort hält auch das Postauto. Gemäss Wanderwegweiser hat man bis zur Sustlihütte 3 Std. und 10 Minuten. Gemäss SAC-Norm (netto) sollte man es in 2 3/4 Stunden schaffen. Ich hatte mit Fotografieren 3 1/2 Stunden.
Der Aufstieg durch die Heidelbeeren hat mir gut gefallen.
Sustenpassstrasse
Blick in Richtung Wassen.
Den Panoramaweg muss man sich allerdings zuerst verdienen. Die ersten 90 Minuten geht es ziemlich steil rauf. Im Oberen Teil muss man auch mal die Hände benutzen. Das oberste Kraxelstück wurde mit einem Seil entschärft. Die Stellen sind nicht ausgesetzt und kein Problem. Der Wanderweg ist zu Recht weiss-rot-weiss markiert.
Kurz vor dem höchsten Punkt
Die Stelle ist mit Seilen gesichert.
Gemschen (2235 m)
Ganz rauf muss man zum Glück nicht.
Unter dem Gemschen (2235 m) angelangt, hat man eine schöne Sicht auf die Sustlihütte und den vor einem liegenden Panoramaweg. In leichtem Auf und Ab kommt die Berghütte immer näher.
Blick in Richtung Sustlihütte
Der alles überragende Bergspitz ist das Wendenhorn (2023 m).
Blick zurück, in Richtung Meien/Wassen
Zu meiner grossen Freude zeigte sich während meinem Weg zur Sustlihütte doch noch die Sonne. Unter der Woche ist man hier oben meistens allein unterwegs. Ausser einer netten Wanderin traf ich niemanden an. Dafür sieht man mit etwas Glück Schneehühner!
Die Sustlihütte kommt näher und näher
Sustlihütte (2708 m)
Noch wenige Meter bis zum Ziel.
Wanderwegweiser bei der Sustlihütte
Der Abstieg bis zum Sustenbrüggli dauert nur 45 Minuten. Doch zuerst wird
eine Kleinigkeit gegessen!
Eingangstüre der Sustlihütte
Interessante Infos
Die Sustlihütte wurde 1915 erbaut und 1949 erweitert.
Bei der Sustlihütte hat man eine schöne Aussicht zum Sustenpass und zum Stössenfirn. Da dunkle Wolken aufzogen, löffelte ich meine Suppe etwas schneller als geplant und machte mich auf den Abstieg zum Sustenbrüggli.
Hier geht es eindeutig zum Leiterliweg
Der Leiterliweg ist für mich eher etwas für den Aufstieg.
Beim Abstieg kann man zwischen dem «Leiterliweg» und dem «Abstieg West», runter zum Sustlibach, wählen. Der «Leiterliweg» ist wohl eher etwas für den Aufstieg. Aber auch der steile «Abstieg West» hat es in sich. Vor allem im oberen Teil muss man etwas Acht geben. Nach 45 Minuten erreicht man das Restaurant Sustenbrüggli, einem vor allem bei Motorradfahrern sehr beliebtes Restaurant.
Abstieg West, über Sustlibach
Ich nehme diesen Weg.
Abstieg West im oberen Abschnitt
Der Weg ist steil, aber mit etwas Vorsicht gut begehbar.
Sustlibach
Der junge Wanderer mit dem Bett auf dem Rücken ist fit wie ein Turnschuh.
Sustlibach beim Sustenbrüggli
Hier könnte man mit dem Postauto zum Ausganspunkt zurückfahren, doch ich fühlte mich gut und hatte Lust die ganze Wanderung zu Fuss zurückzulegen. Ohne Pause machte ich mich auf den Weg zum Talboden. Der schmale Pfad zwischen üppiger, niedriger Vegetation hat mir sehr gut gefallen. Ein Murmeltier spazierte gemütlich unmittelbar vor mir in die Büsche. Die dunklen Wolken hatten sich verzogen, aber es sah dennoch nach Regen aus. Dafür war die Temperatur äusserst angenehm.
Blick ins Meiental
Trotz drohendem Regen wandere ich zum Talboden, zum Punkt Guferplatten (1744 m), runter.
Meienreuss - Blick zurück
Gleich erreiche ich die Alp Hinterfeld (1655 m). Leichter Nieselregen hat eingesetzt.
Im Talboden angekommen, spazierte ich auf der asphaltierten Alpstrasse zum Ausgangspunkt zurück. Nach der vorgängigen Schufterei war dieser Abschnitt eine richtige Wohltat. Ich kam schnell voran und war im Nu wieder auf dem Parkplatz Gitzichrummenflue/Gorezmettlen.
Postautohaltestelle Gorezmettlen
Im Ziel angekommen, setzt der Regen ein. Perfektes Timing!
Auch ich fand es 'great!'
Unterwegs sind mir nur fünf Wanderer begegnet. An einem Wochenende oder zur Ferienzeit sieht es sicher anders aus.
Mir hat die Wanderung viel Spass gemacht und ich würde sie jederzeit wiederholen, egal ob mit oder ohne Postautoabkürzung. Leider gab es kurz nach dieser Wanderung einen Wetterumschwung. Nun liegt auf dieser Höhe Schnee. Muss ich meine Wanderpendenzen auf nächstes Jahr verschieben?