Bodensee

 

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Fotos von 2007 (Gold- und Bronze-Tour) und 2010 (Silber-Tour)

 

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Silber-Tour

Distanz:  160 km

Höhenmeter:  ca. 658 Hm

Hobby:  ca. 5 1/2 Std.

Gold-Tour

Distanz:  220 km

Höhenmeter:  ca. 936 Hm

Sportler:  ca. 7 1/2 Std.

Bronze-Tour

Distanz:  80 km

Höhenmeter:  ca. 150 Hm

Hobby:  ca. 3 1/2 Std.

 

 

 

 

 

     www.bodensee-radmarathon.ch

 

Ein empfehlenswerter Anlass! 2007 nahmen wir das erste Mal teil. Während ich die Gold-Tour abgespult habe fuhren meine Frau und meine Tochter gemütlich der Bronze-Tour entlang. An jedem der oben erwähnten Orte gab es Verpflegungsstellen. Die Strecke war gut gekennzeichnet und an den wichtigsten Kreuzungen wurde sogar der Verkehr geregelt. Ein herzliches Dankeschön dem Veranstalter und den vielen Helfern. Wir hatten alle einen Riesenspass!

 

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unterhaltsamer

Tourenbericht 2011 als PDF

Gold-Tour vom 10.9.2011

38. Bodensee-Radmarathon

     

 

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Tourenbericht 2010

Silber-Tour vom 11.9.2010

37. Bodensee-Radmarathon

Meine Ehefrau Jeannette wollte zuerst nicht mitkommen. Dann war plötzlich das E-Bike im Gespräch. Aber im letzten Moment entschied sie sich, die Silber-Tour mit dem normalen MTB zu fahren. Mit Tränen in den Augen verabschiedete ich mich von meinem Rennrad und lud unsere Mountainbikes ins Auto ein.

Um 04:37 Uhr fuhren wir von Bürglen UR in Richtung Bodensee los - natürlich mit dem Auto und nicht mit dem Velo ;-). Um diese Zeit sind die Autobahnen fast leer. Hinter uns fuhr ein Luzerner mit einem Velo auf dem Dach. Fährt der auch an den Bodensee? Vor Zürich überholte uns ein Wahnsinniger. Beim nächsten Tunnel fuhr er beinahe auf der rechten Seite in die Mauer. Im letzten Moment riss er das Steuer herum und konnte die Kollision schleudernd knapp verhindern. Wir waren plötzlich wieder hellwach.

In Tägerwilen, unserem Startort, gab es für mich eine Premiere: Frühstück! Dies ist der Vorteil, wenn die Ehefrau dabei ist ist J

 

Um 7:15 Uhr ging es endlich los. Es erwartete uns ein sonniger Tag bei 19 Grad. Die Überfahrt mit der Fähre bei Sonnenaufgang war toll. Da die gemütliche Schifffahrt erst nach wenigen Kilometern kommt, war ich nicht verschwitzt und musste zum ersten Mal nicht frieren. Mit dem Mountainbike ist sowieso alles etwas entspannter. Für mich war die ganze Tour ein Genuss. Natürlich waren auf der Silber-/Gold-Tour 99,5 % mit dem Rennrad unterwegs.

 

 

 

 

Bodensee-Radmarathon

Autofähre Konstanz-Meersburg

 

Nach einer Stunde Fahrt meinte, mein hinter mir fahrender Schatz, plötzlich: „Du Beat, dein Hinterrad hat ein 'Achti'“ Hilfe, sie hatte Recht! Warum hat Jeannette dies nicht in unseren vierzehntägigen Ferien im Engadin gesehen? Nach dieser Bemerkung fuhr ich wie auf Eiern. Ist eine Speiche gebrochen oder bin ich einfach zu schwer? Zum Glück hielt das Velo bis ins Ziel. Erst zu Hause wagte ich es das Rad genau zu kontrollieren. Gebrochen war keine Speiche doch drei waren etwas lose. Mein Velomech freut sich sicher über meinen Besuch.

 

Die Strecke ist mit orangefarbenen Pfeilen und Hinweisschildern gut gekennzeichnet. Ich bin vor Lachen fast ab dem Mountainbike gefallen, als mein Schatz einem orangefarbenen Wegweiser mit der Aufschrift 'Heute Flohmarkt' folgen wollte. Dafür bog sie wenig später bei einem Kreisel aufmerksam links ab, während eine Gruppe von Rennradlern mit Vollgas geradeaus ins Niemandland fuhren.

Wir wurden von ca. tausend Rennradlern überholt. Einige erschienen uns etwas gestresst. In Horden sind sie immer überfordert. Kaum hatte uns eine Gruppe überholt, lag in der nächsten Kurve auch schon einer im Graben. Keine zehn Minuten später lag ein anderer bei der Einfahrt in die Hauptstrasse auf dem Asphalt. Grundsätzlich waren alle Radler sehr nett und die Stimmung war super. Bei allen Posten hatten wir nette Begegnungen und der Veranstalter hat wieder einen tollen Job gemacht.

Ein Tischnachbar hat vor 35 Jahren das letzte Mal an dieser Rundfahrt teilgenommen. Damals fuhr man noch fast überall direkt am Seeufer. Die Teilnehmerzahl von über 10‘000 brachte Organisatoren und Gemeinden an ihre Grenzen. Vorübergehend wurde die Bronze-Tour gar nicht mehr angeboten. Dadurch sank die Teilnehmerzahl natürlich erheblich. Wenn ich es richtig im Kopf habe, nahmen 2009 ca. 4‘500 Radler teil.

 

 

 

 

Bodensee-Radmarathon

 

Bei den Verpflegungsposten erschien mir der Rummel grösser als letztes Jahr. Wir nahmen uns immer genügend Zeit und assen uns durch das leckere Angebot. Nur auf Spaghetti haben wir verzichtet. Gemäss unserem Tischnachbarn seien sie sonderbar süss...

Jeannette wurde auf der letzten Etappe zum ‚Tier‘ und so erreichten wir um 17:22 Uhr, nach 7 Stunden und 45 Minuten Fahrzeit glücklich das Ziel in Tägerwilen.

Auf der Heimfahrt standen wir nach Frauenfeld noch eine Stunde im Stau. Doch dies änderte nichts am tollen Tag. Zuhause gab es Spaghetti ohne Zucker. Müde, den Kopf voll Sonne und vielen Erlebnissen schliefen wir glücklich ein.

Nur noch eins: „Unglaublich, aber vom Bodensee nach Bürglen (153 km) sind es weniger Kilometer als auf der Silber-Tour um den Bodensee (160 km)!“

Ich habe gerade per Zufall entdeckt, dass ich in folgendem Zeitungsartikel zitiert werde. Kein Scherz! Gemäss diesem Bericht haben 3'800 Radler teilgenommen.

 

www.tagblatt.ch

 

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Gold-Tour

Bitte mit Mauszeiger über Höhenkurve fahren!

 

Downloads der Gold-Tour

 

Dies ist meine Aufzeichnung von 2011.

 

 

GMZ  

GPX     

 

 

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Silber-Tour

Bitte mit Mauszeiger über Höhenkurve fahren!

 

Downloads der Silber-Tour

 

Nochmals zur Erinnerung:

Wir fuhren die Tour mit dem Mountainbike!

 

 

GMZ  

GPX     

 

 

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Bronze-Tour

 

 

 

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Samstag, 11.9.2010, 08:14 Uhr, auf der

Silber-Tour im 'Stutz' bei Meersburg

 

 

 

Bis im nächsten Jahr!

 

 

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