Guarda

 

 

 

 

 

Distanz:  112 km

Höhenmeter:  ca. 1698 Hm

Hobby:  ca. 6 1/2 Std.

 

Ohne Ardez sind es "nur" 103 km.

 

 

 KMZ   

  

Karte

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St. Moritz (1768 MüM) - La Punt - S-chanf (1657 MüM) - Zernez (1473 MüM) -

Susch - Lavin (1380 MüM) - Ardez (1430 MüM) - Bos-cha (1664 MüM) - Gaurda (1653 MüM) -

Lavin (1380 MüM) - Susch - Zernez (1473 MüM) - S-chanf (1657 MüM) - La Punt - St. Moritz (1768 MüM)

 

 

 

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Wegen der Länge ist die Tour etwas Anspruchsvoll. Kaum hat man den Anstieg von Zernez nach S-chanf

geschafft, bringt einem der Malojawind zur Weissglut! Dennoch fahre ich sie jedes Jahr immer wieder gerne.

Ardez muss nicht sein. Es ist natürlich einfacher und auch schöner, direkt von Lavin nach Guarda zu fahren.

 

 

 
 
 
 
   

 

                                            

Tourenbericht vom 30.8.2011

 

"Sonnengetrocknetes Brot"

 

Bei einem Mix aus Sonne und Wolken wagten wir uns an diese Monstertour. Jeannette wollte aber auf keinen Fall auch noch nach Ardez. Kein Problem mein Schatzilein! Die Tour ist ohnehin 57 km länger als die kürzeste Strecke beim 10. Nationalpark Bike-Marathon am vergangenen Samstag. Dort war der Start in S-chanf und das Ziel in Scuol.

 

Als erstes wollten wir unbedingt wieder einmal die liebe Claudia in der Bäckerei in La Punt besuchen. Ich drehte vor dem Laden einige Runden und spähte durch die offene Türe ins Innere. Enttäuscht fuhr ich wieder weg. Jeannette blieb zum Glück aber hartnäckig und entdeckte Claudia hinter der Theke. Vermutlich hat sie sich bei unserem Anblick versteckt. Nach dem herzlichen Empfang habe ich diese Theorie aber wieder verworfen. Sie ist so ein lieber Mensch und für uns "Der Mittelpunkt vom Engadin" oder noch passender, "Sie ist das Engadin"!

 

    

 

 

Unglaublich, auch Claudia hat mit Erwin am Samstag am 10. Nationalpark Bike-Marathon teilgenommen! Sie fuhren die Strecke "Kat. Gross und Klein": 47 km und erstaunliche 840 Hm. Der Start war an ihrem Wohnort in S-chanf und das Ziel in Scuol. Und natürlich ist auch sie in Guarda tief gefroren hängengeblieben. Schalten und Bremsen war mit eiskalten Fingern nicht mehr möglich. Wie die Blattmann's wärmte auch sie sich im Restaurant auf und wartete auf ein Taxi. Insgesamt ein tolles Erlebnis für nur SFr. 100.-- J Wir fuhren die Strecke gratis, mussten dafür aber zur Strafe im Aufstieg nach Guarda schwitzen. Schade, ich hätte so gerne gefroren.

 

In Susch schlossen wir auf ein 'älteres' Ehepaar auf. "Schatzi, hast du gesehen, die fahren beide mit Klick." Kaum gesagt, lag die Frau bei der Einmündung in die Hauptstrasse auch schon auf dem Boden. Autsch!

 

 

 

 

Guarda

 

Der Aufstieg von Lavin nach Guarda hat sogar Jeannette gefallen. Es ist nicht sehr steil und man hat eine schöne Aussicht. In Guarda gab es in einer sehr schönen Gartenwirtschaft ein "Salötli" und sonnengetrocknetes Brot. Gerade fertig mit dem Essen spazierte die in Susch gestürzte Frau an uns vorbei. Ich erkundigte mich nach dem Wohlbefinden und plauderte einige Minuten mit ihr. In angenehmem Berndeutsch erzählte sie lachend von ihrem Sturz. "Mein Sohn hat mir die Klicks aufgeschwatzt. Damit ist ein Sturz am ersten Ferientag Pflicht!" Ihr Sohn nahm übrigens auch am 10. Nationalpark Bike-Marathon teil (wer nicht?). Auch er wurde in Guarda vom Wintereinbruch gestoppt. Vermutlich waren die Klicks eingefroren J

 

Nun wurde es Zeit für die Heimfahrt. "Schatzilein, es ist jetzt 15:00 Uhr. Wie kommst du eigentlich wieder nach St. Moritz? Es sind immerhin noch 52 km und von Zernez nach S-chanf sind gemäss einer Infotafel 210 Höhenmeter zu überwinden. Zudem empfängt uns in S-chanf sicher der obligatorische Malojawind." Aber Schatzilein ignorierte die Bahnvariante und raste los.

 

Der Anstieg nach Zernez war schnell überwunden. Nur der Malojawind war eine harte Nuss. Zum Glück gab es hinter Jeannette ziemlich viel Windschatten J Um 18:20 Uhr waren wir in La Punt, gerade noch rechtzeitig um Claudia voll zu quatschen und sie am Feierabend zu hindern. Sie konnte es kaum glauben wie weit wir gefahren sind und lobte uns brav. Sie ist ein Goldschatz. Zum Dank kauften wir ihr alle übrig gebliebenen Desserts ab. Um 19:45 Uhr kamen wir doch noch in St. Moritz an. In einem waren wir uns einig: "Morgen ist ein Ruhetag!"

 

 

Lust auf mehr?

Das ganze Ferientagebuch kann man

hier als PDF herunterladen.

 

 

 

 

 

San Gian

 

Reformierte Kirche / Celerina

 

 

 

 

 

Zernez

 

 

                                                                         

                                                                                                           

                                

 

 

 

Verpackungskünstler Christo hat Konkurrenz.

 

 

 

 

 

Ardez

 

 

 

 

 

Bos-Cha

 

                                                                                                                                                                                                      

                                                

                                                                                                                                                                   

 

 

 

 

Guarda

 

 

 

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